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Projekt

Allgemeines

Die Metropolregion Hamburg ist ein angesehenes Zentrum erfolgreicher Clusterentwicklung. Von der Europäischen Union, als eine von sechs europäischen „Model Demonstrator Regions for modern cluster policy“ (2014) ausgezeichnet, strebt die Hamburger Clusterpolitik permanent nach Verbesserung und Förderung interorganisationaler Zusammenarbeit für dauerhaften Fortschritt und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.

Zur Erleichterung und Verstetigung einer kollektiven Wissensbündelung und zur Unterstützung und Begleitung damit einhergehender Austauschprozesse zwischen den Clustern wurde das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) der Freien und Hansestadt Hamburg geförderte Forschungsprojekt „Co-Learning Space für Hamburger Cluster“ (11/2016–10/2019) ins Leben gerufen. Dieses ist institutionell an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) angelagert und wird dort über die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insb. Organisationstheorie  koordiniert und geleitet.

Hamburg Clusterpolitik

Die Hamburger Clusterpolitik ist Teil einer übergreifenden Innovationsstrategie mit dem Ziel, Hamburg zu einer Innovationshauptstadt für Europa auszubauen. In einem weiteren Entwicklungsschritt soll die Zusammenarbeit zwischen den Clustern intensiviert werden, um neue Lern-, Entwicklungs- und Synergiepotentiale zu erschließen und Optionen für kooperative Wachstumsprozesse zu eröffnen.

Ziele

Zielsetzung

Das Forschungsprojekt zur Entwicklung eines „Co-Learning Space“ für Hamburger Cluster soll Ansätze und Maßnahmen für die weiterführende Professionalisierung des Managements der Hamburger Cluster kollektiv erproben und umsetzen sowie die Entwicklung von Clusterbrücken (Cross-Clustering) begleiten. Clusterbrücken sind eine strategische Ausrichtung, die sich auf die Etablierung und Verstetigung interdisziplinärer Kooperationen der Cluster richtet und die Durchgängigkeit themenbezogener Schnittfelder gewährleistet.

Ergebnis

Im Projekt sollen dementsprechend Potentiale identifiziert, kollektive Lernprozesse der Hamburger Clustermanagements mit entsprechenden Vernetzungen, Formaten, Prozessen und Instrumenten initiiert, nachhaltige Strukturen entwickelt und Innovationsräume zur Verstetigung der clusterübergreifenden Zusammenarbeit eröffnet werden.

Wie wollen wir das erreichen?

Indem wir…

… mit dem Projekt die clusterübergreifende Zusammenarbeit anregen und unterstützen, um effiziente und effektive Vernetzung zu erzielen, Innovationen zu ermöglichen und die Wertschöpfung zu steigern.

… in intensiver Zusammenarbeit mit den Clustermanagements Methoden und Werkzeuge identifizieren und anwenden, die auf die Bedarfe der Hamburger Cluster zugeschnitten und dazu geeignet sind, ihre Leistungsfähigkeit durch Wissensentwicklung und -transfer weiter zu stärken.

… verschiedenartige Veranstaltungsformate ausprobieren, evaluieren und weiterentwickeln, die Akteure clusterübergreifend zusammenbringen und eine Plattform für weiterführenden Austausch schaffen.

… den Clustermanagements digital eine Toolbox verschiedener, im Laufe des Projektes erprobter Hilfsmittel (wie Praxisleitfäden und Templates) zur Verfügung stellen, die ihnen dabei hilft, die besonderen Herausforderungen der Clusterkoordination effizienter zu meistern und die clusterübergreifende Zusammenarbeit zu optimieren.

… eine digitale Plattform bzw. Arbeitsumgebung bereitstellen, die die interorganisationale Zusammenarbeit und entsprechende Austauschprozesse erleichtert, Koordination ermöglicht und Informationen verfügbar hält.